Die Abenteuer von Margot: Der Austauschschüler - by Alaina Powers (Level 1)

    Margot geht zu ihrer Lieblingsstunde - Chemie! Aber zuerst geht sie ins Klassenzimmer nebenan. Sie gibt ihrer Freundin Annike eine Rose. Annike sagt: »Danke!« Margot zwinkert und sagt: »Bitte schön!« Dann geht sie in den Chemiefachraum. Annikes Lehrer schaut Margot und Annike an und glaubt »Sehr interessant.« 

    Nach der Schule redet Margot mit Annike. »Wie findest du den Austauschschüler?« , fragt Margot. »Ich finde ihn sehr komisch und süß aber er ist ein wenig traurig.«, sagt Annike. »Ach so. Wir sollten fragen, ob er zu meiner Wohnung kommen möchte.«, sagt Margot. Annike sagt: » Ja, wir können, aber zuerst, Danke für die Rose. Das war sehr süß. Ich liebe das.« Margot denkt: » Ich gebe dir die Rose, denn ich liebe dich.« Aber sie sagt:» Oh, bitte. Lass uns gehen.« 

    Margot und Annike gehen zu Otto. Margot fragt: »Kommst du zu meiner Wohnung um 18 Uhr mit Annike rüber?« »Warum?«, fragt Otto. »Wir wollen dir mit Deutsch helfen. Wir wollen dich auch besser kennenlernen.«, sagt Annike. Otto sagt: » Oh, danke. Ich brauche Hilfe mit Deutsch, und du wirst mich fahren?« »Ja, Ich fahre dich zu Margots Wohnung.« Sie alle gehen weg. 

    Margot wohnt in einer Wohnung im neunten Stock. Ihre Wohnung ist sehr sauber. Im Wohnzimmer gibt es einen violetten Sessel und ein blaues Sofa. Margot will auf dem Sofa sitzen und schlafen, aber sie muss auf dem Teppich Staub saugen. Margot hat auch Hunger. Sie muss essen. 

    Margot geht in die Küche und isst etwas. Dann spült sie das Geschirr. Das Geschirr ist sehr sauber, aber es gibt Wasser auf der Arbeitsplatte und sie ist schmutzig. Margot sagt: »Schade. Ich will nicht die Arbeitsplatte putzen.« Deshalb geht sie wieder ins Wohnzimmer und setzt sich auf den Sessel. 

    Margot muss ins Esszimmer gehen. Im Esszimmer gibt es eine Tischdecke und Blumen auf dem Tisch. Margot muss den Hund füttern aber der Hund beißt die Tischdecke und läuft weg. Das ist nicht gut! 

    Margot fängt an zu putzen, aber es klingelt an der Tür. » Shade! Das Esszimmer ist sehr schmutzig.«, sagt Margot. Margot macht die Tür auf und bringt Annike und Otto ins Wohnzimmer. Annike und Otto setzen sich auf das Sofa und Margot holt ein Glas Wasser und setzt sich auf den Sessel.

    » Aso, woher kommst du, Otto?«, fragt Margot. » Ich komme aus Amerika.« sagt Otto. » Warum bist du nach Deutschland gekommen?«, fragt Annike. »Na, man kann alles mit Deutsch tun. Ich finde es interessant und praktisch. Meine Familie reist überall auf der Welt. Ich kann oft mein Deutsch benutzen«, sagt Otto. » Du hast Recht. Deutsch ist für alle. Man findet deutsche Kultur in vielen Ländern. Annike und ich lieben Deutschland sehr.«, sagt Margot. 

    » Annike, kommst du mit mir in die Küche?.« , fragt Margot. »Na klar.«, sagt Annike. Sie gehen in die Küche und suchen etwas Essen. »Das macht mit Otto Spaß, oder?«, fragt Margot. Annike sagt:»Das macht viel spaß.« 

    Sie gehen zurück ins Wohnzimmer und reden mit Otto. Margot und Annike helfen Otto mit Deutsch. Otto hilft Margot und Annike mit Englisch. Sie reden bis spät in die Nacht. Annike und Otto gehen nach Hause und Margot geht ins Schlafzimmer. Sie ist müde und schläft ein.

 

Vom Klassenzimmer in die Wirklichkeit - by Naomi Kaczor (Level 2)

    In Deutschland lebt ein junges Mädchen, das heißt Clara. Sie hatte eine kleine Familie die in München leben. Clara hatte eine jüngere Brüder und ein hund. Ihre Eltern waren auch natürlich dabei, aber nicht oft genug fuer Clara. Sie dachte ihre Eltern arbeiten zu viel. Beide von ihre Eltern waren Ärzten in dem grossen Krankenhaus in ihre Stadt. Clara wusste das ihre Eltern guten arbeit machten, aber sie möchte auch mehr zeit mit ihnen haben und mehr Reisen machen als Familie.

    Clara war jetzt in die fünfte Klasse. Sie hatte viele freunden in die Schule und eine ganz beliebtes Lehrerin, Frau Keller. Eines Tag, nach ihrem spaziergang zu die Schule mit ihre Brueder, Mama, und Boxer, als die Sonne im blauen Himmel zu ihr winkt, hatte sie zu eine ganz verrücktes Klassenzimmer eingewandert. Die Tische und Stühle waren nochmal ruhm gemischt. Clara wusste was das heisst- neue Platzen. Jedem Monat änderte Frau Keller die Tischgruppen und manchmal ordnete sie auch die Möbel neu. Eine neue Monat heisste auch eine neue Subjekt für die Klasse. Letze Monat haben sie viel mit Wasser und Wasser Systeme gemacht, aber Clara war immer aufgeregt um zu lernen was die neue Subjekt für die Monat war. Dann plötzlich kommte Frau Keller in die Klassenzimmer mit ein Eimer volle Wasser auf ihrem Kopf. Was war denn das?! 

    Sie geht zum Vorne neben den Whiteboard und stellt den Eimer auf dem Boden als sie erklärt, “Guten Morgen, alle! Hoffentlich habt ihr schon gesehen dass wir neue Platzen nochmal haben.”

    Alle Studenten waren schon in ihre neue Plätze weil sie schon am Tafel geschrieben waren. Ein paar Kinder nickten aber manche bleiben still mit Neugierde über was diese Eimer und witzige Eingang im Klassenzimmer bedeuten.

    “Diesen Monat Lernen wir über Afrika,” erklärte Frau Keller, “aber ich habe diese neue Thema mit unserem letzte Thema gemischt um zu zeigen, dass viele Familien in Afrika müssen lange Wege gehen um ihre Wasser zu holen. Und sie tragen den wasser in solche Kanister am Kopf als sie wieder nach hause gehen.” 

    Afrika. Das würde ein sehr interessantes Thema sein, dachte Clara. Dann hat Frau Keller weiter erzählt, dass die Schülern alle ihre eigene Brieffreuden kriegen, die sie zweimal diesem Monat schreiben sollten und sie werden dann auch Zurück hoeren von Schülern in Südafrika. Es sollte auch eine gute Englisch übung sein weil sie müssten ihre Briefen auf Englisch schreiben.

    Während diesem Monat hat Clara ihren Brieffreundin, Alexa, kennengelernt. Sie hat über ihre Familie und Schule gelesen und auch ein bisschen über den Leben in Südafrika gelernt. Aber, was Clara am meisten auffiel war ihre beschreibung von wie schwer es war, gesund zu bleiben und richtige Hygiene zu halten. Claras Eltern waren beide Ärzten und sie könnte sich nicht vorstellen, eine Stadt mit keine grosse Krankenhaus und keine leichter Weg nützlichen sachen wie Wasser, Medizin, und Ärzten, zu finden. 

    Clara hat ihre Eltern über diese Probleme gefragt, “Warum ist es so leicht für uns alles zu haben was wir brauchen und mehr, wenn Leute wie Alexa und ihre Familie Kämpfen, um ihre Notwendigkeiten zu bekommen?”

    Claras Eltern hat ihr dann erzählt über die Unterschieden zwischen München und die Statt wo Alexa wohnte. Sie lebten in eine mehr entwickelt Land als Alexa. Und Statten wie Alexas hatten eigentlich nicht genug Ressourcen um alle die Notwendigkeiten leicht verfügbar zu haben. Dann erzählten sie auch, was ihre Familie selbst macht, um diese Länder zu helfen. Ihre Familie gibt ein bisschen Geld jeden Monat zu Organisationen die in diese Ländern arbeiten um bessere Gesundheitssysteme aufzubauen. Frau Keller hat auch im Unterricht erzählt, dass Deutschland in den WHO war, und dass diese Internationale Organisation versucht auch diesen Ländern zu helfen.

    Nach ihre erklärung, hat Claras Eltern eine große Ankündigung geben. Claras Eltern würden dieses Jahr fuer einen Monat in Südafrika arbeiten mit einen von diesen Organisationen. Sie werden bei eine Klinik in einem Stadt arbeiten wo sie viele Leuten helfen könnten. Die ganze Familie darf auch mitkommen! Clara hat sich so gefreut. Vielleicht könnte sie auch Alexa treffen! Das würde eine ganz spannende Erlebnis sein. Clara könnte nicht warten.

Die Geschichte vom S&L Bauernhof - by Sydnee Short (Level 2)

    Unsere ganze Familie liebt Tiere. Da aber unser Grundstück in Jackson zu klein war,  zogen wir um nach Whitmore Lake. Zuerst hatten wir Ziegen und Hasen und auch ein paar  Hühner. Wir haben Kinder eingeladen um die Tiere zu füttern und mit ihnen zu spielen und  dabei sollen sie deutsch mit uns sprechen. Vor 8 Jahren da kamen das erste Mal meine Oma  und Opa zu uns aus Deutschland zu besuch. Mittlerweile hatten wir bereits ein Pferd und wir  entschieden uns, eine kleine Farm zu gründen. 

    Wir nannten sie S&L Bauernhof. Nachdem wir unsere Farm gegründet haben, kamen  immer mehr Kinder zu uns, um die Tiere zu füttern, mit ihnen zu spielen und mit uns Deutsch zu  lernen. Heute haben wir 4 Ziegen, drei Pferde, 6 Hasen, 6 Enten, 4 Katzen, einen Hund und  eine Schnappschildkröte. Ihr Name ist Gertraude. Meistens kommen die Kinder Freitags, um  Deutsch zu lernen und die Tiere versorgen. 

    Während des Sommers eröffnen wir ein Camp und die Kinder kommen die ganze  Woche lang zum Spielen, zum Lernen und die Tiere versorgen. Den Kindern macht das sehr  viel Spaß. Sie lernen und spielen, hören auch viel über Tiere und Pflanzen und so haben die  Kinder ihren Spaß und für uns ist es eine schöne Zeit. 

 

Die Sprache von den Außerirdischen - by Claire Thomson (Level 2)

    Das Raumschiff, das früher bei 252848 Kilometer pro Stunde gekrabbelt hat, hielt in der Nähe von die Atmosphäre der Erde. Andere Schiffen rasteten immer noch bei ihm und zerzausten die Antennen des Kregmeils, weil Kregmeil die Tür öffnete und aus der kleine Flügel an der Seite des Autos stand. “Ich denke, dass es Maschinenschaden ist!” rufte er zu jemandem, das immer noch in der Schiffe war. “Ist das nicht klasse?” 

“Wirklich? Wieder?” der Alien in der Schiffe antwortete. Er dachte nicht, dass es klasse war. Kregmeil seufzte. “Okay, ja, es ist das dritten Mal, dass wir Maschinenschaden gehabt hatten. Aber jetzt weiß ich, wie man es wiedergutmachen kann!” 

“Du kannst es nicht reparieren, bevor wir mussen bei dem Haus von Stels sein.” “Filzes, es tut mir Leid, okay? Ich habe gedacht, dass das alte Raumschiff mindestens ein paar hundert Lichtjahre hat,” sagte Kregmeil. 

“Ja, klar,” antwortete Filze. “Hast du ein Austauschteil mit dir?” 

Kregmeil war beleidigt. “Naturlich!” 

    Dann kniete Kregmeil an der Flügel und öffnete eine kleine Kammer auf Knopfdruck. Er suchte durch die Kammer und fand einen Schlüssel und ein fremdes Stück von Metall. “Aha!” murmelte er leise. Kregmeil stand auf und ging zurück ins Raumschiff. Für ein paar Minuten war es sehr laut, weil Kregmeil das zerbrochene Stück beseitigte und das neue Stück einsetzte. “Sieh an, Filze! Es ist neuwertig!” schrie er stolz. 

“Ich werde es glauben, wenn wir bei Saturn sind. Das Austauschteil schien sehr alt und rostig,” sagte Filze. “Computer, geh zu Saturn.” 

Das Computer wachte wieder auf und sagte, “Okay. Wir gehen zu Erde.” “Was? Nein! Ich sagte Saturn!” rufte Filze.

“Okay. Wir gehen zu Erde,” sagte das Computer ein zweites Mal. 

Filze war wütend. “Ich dachte, dass du dieses Ding repariert hat!” 

“Weg festgesetzt. Wir sollen um etwa zwanzig Minuten ankommen,” sagt das Computer. Es interessierte sich nicht dafür, dass Filze schreite. Das Raumschiff nahm schnell zu und in nur ein paar Minuten ging es bei Lichtgeschwindigkeit. 

“Am mindestens funktioniert das Fahrpedal,” weis Kregmeil hin. 

“Klar, aber wir fahren noch immer zu Erde anstatt zu Saturn. Wir könnten ein großes Problem haben, wenn wir an den Planet der Menschen ankommen,” sagte Filze mit viele Sorge. Nach zwanzig Minuten und viele Streite mit dem Computer landete die Schiffe schwer in ein Baseball Spielfeld. 

“Umsteuern,” sagt das Computer. “Wir gehen zu Saturn.” 

Filze war sehr erleichtert und murmelte, “Endlich geht etwas rechts.” Dann starb das Motor, weil es einfach nie mehr machen konnte. “Das macht nichts,” korrigierte Filze sich. “Jetzt müssen wir an der Erde bleiben. Oh, and hier kommt ein Kind, das uns zu dem Media bloßlegen kann. Das ist sehr toll.” 

“Das hört mich wie Sarkasmus,” beobachtete Kregmeil schlau. “Aber vielleicht kann das Kind uns hilfen!” 

    Das Kind wanderte zu dem Raumschiff und spielte mit seinem Uhr. Kregmeil verstand nicht, warum das Kind ein bisschen nervös schien, aber Filze verstand total. Filze hätte Angst vor Kregmeil auch, wenn er ihn nicht kennt. “Are y’all okay?” fragte das Kind mit einer Stimme, die zu laut war. 

“Was hat er gesagt?” fragte Kregmeil. “Ich verstehe die Sprache nicht.”

“Ich denke, dass er gern kennen würde, wer wir sind, aber ich bin nicht sicher,” sagt Filze, bevor er antwortete das Kind, “Hallo, ich bin einen Mensch auch. Ich habe nur ein… eine Krankheit. Sie können bitte lassen, ja?” 

Das Kind schien nur konfus. Er fragte, “Sorry, what?” 

“Alles ist okay! Sie können wegfahren!” sprach Filze laut und langsam. 

“I don’t know what you’re saying! Please don’t hurt me!” schrie das Kind, dann er schnell zurück über dem Feld lief. 

“Ich weiß nicht, was das Kind gesagt hat, aber ich denke, dass es sehr gut gegangen ist,” witzelte Kregmeil. 

    Filze und Kregmeil saßen in der Stille für einige Stunden. Mit keinem anderen Austauschteil für das Motor könnten sie nicht viel machen und sie war sicher, dass niemand an Erde Ersatzteile für ein Raumschiff hat. Glücklicherweise kam ein anderes Kind, das ihre Hausaufgaben vermeiden wollte, endlich über dem Feld. 

“Hello?” fragte sie und klopfte an dem Fenster. “Are you all right in there?” “Hallo! Ich bin einen Mensch wie sie! Wir sind sehr gut, danke,” sagt Kregmeil durch die Tür. “Wir entspannen uns hier!” 

Das Mädchen stoppte. Sie war sehr überrascht. “Oh, okay, toll. Ehrlich habe ich hoffte, dass sie Außerirdischen war, weil sie das Raumschiff haben und alles,” erklärte sie und lachte. “Um,” sagte Filze jetzt sehr überrascht. “Wie kennt sie, dass wir nicht Aliens sind?” “Es ist nur, dass Außerirdischen sprachen Deutsch nicht oft,” antworte das Mädchen. “Aber was ist das für eine Antwort? Sind sie Außerirdischen? Ich verspreche dir, dass ich mich nicht fürchten wird, wenn sie ‘ja’ sagen.”

“Ja, wir sind Aliens!” sagte Kregmeil glücklich und jetzt öffnete er die Tür. Das Mädchen kreischte und ging ein bisschen zurück. “Warten Sie,” sagte Kregmeil, “Was ist ‘Deutsch’?” “Es ist die Sprache, das sie sprechen, ja?” erwiderte das Kind, als ob jemand kennen sollt, was Sprache sie sprechen. 

“Nein,” antworte Filze. “Wir sprechen Zolquns. Wo haben sie gelernt, es zu sprechen? Ich war sicher, dass die Menschen kennen nicht, dass wir existieren.” 

“Wir sprechen sicherlich Deutsch. Ich habe es in Schule gelernt. Ich habe nicht gekannt, dass sie existieren,” erklärt das Mädchen. 

    Sie stritten ihnen mit einander viel, bevor sie das intergalaktische Internet benutzten. Sie war erschrocken, wann sie lernten, dass Deutsch und Zolqun einfach andere Namen für die gleiche Sprache war. Natürlich gibt es noch immer viele Probleme. 

“Wie hat die gleiche Sprache in zwei gänzlichen anderen Sternsysteme entwickelt?” wunderte Kregmeil sich. 

“Keine Idee,” sagte das Mädchen, “aber es ist sehr kühl. Ich frage mich darüber, sind die Wörter ganz gleich?” 

“Es ist sehr fasziniert,” sagte Filze zu Kregmeil, “aber du vergisst, dass wir das Motor reparieren müssen.” 

“Na ja,” antwortete Kregmeil, “wir könnten hier bleiben und über der Sprache lernen. Wir können Stels später besuchen.” 

Filze dachte für ein Moment, dann sagt, “Ja, warum nicht? Es wird Spaß machen.”

Die Gott Zelle - by Alex Kripfgans (Level 3)

    Hallo, ich bin Thomas Weber, besser bekannt als Professor Weber, ein ehemaliger Wissenschaftler der WHO. Wenn ihr dies lest bin ich längst tot. Doch ich muss der Menschheit davon berichten wie ich sie beinah zerstört habe.

    Vor 30 Jahren begann ich meine Arbeit, ich wollte eine Zelle produzieren die immun gegen jede Krankheit war, um das Leben zu verlängern. Als ich anfing, erzählte ich es nur ein paar meiner engsten Freunde und Familie. Sie dachten ich sei völlig durchgeknallt, doch in meinem Herzen war ich entschlossen. Ich fing an meine “Weberzelle”, wie ich sie nannte, zu konstruieren. Für die, die es nicht wissen, sind Zellen extrem kompliziert und divers. Ich musste eine Zelle bauen die für verschiedene Rollen mutieren könnte, denn jede art Zelle zu konstruieren, würde Jahrhunderte dauern. Ich ging jede Nacht ins Labor und arbeitete häufig die ganze Nacht durch. Ich musste nicht nur mit zwei Jobs leben, sondern auch die zweite verbergen um sicher zu bleiben. So ging es Jahre für Jahr, wenn ich jetzt zurückschaue, weiß ich wirklich nicht wie ich das alles überlebt habe. Vermutlich mit einer Hoffnung, dass ich die Menschheit für immer ändern könnte, fürs Gute.

    Vor 15 Jahren war es soweit, mein Weberzellenprototyp war fertig. Ich programmierte es um sich zu jeden Teil des Körpers anzupassen, gleichzeitig auch tödliche Krankheiten und Viren zu identifizieren und eliminieren. Es kam der erster Test. Eine Ratte die im Labor verfügbar stand, war mein erstes Subjekt. Ich injizierte meine Zelle in dem Blutkreislaufs der Ratte, und ließ sie reproduzieren. Es operierte so wie eine Krebszelle, und vermehrte sich sehr schnell, indem es die Befehle des Körpers zu stoppen ignorierte. Normale zellen würden sofort aufhören sich zu teilen und auch wenn nötig, sich selbst zerstören. Doch nicht meine Weberzelle, und das war die Schönheit daran, sie ersetzen jede normale Zelle im Körper, und taten dies in kürzester Zeit. Aber jetzt zurück zur Ratte. Zu meiner Freude, reagierte sie völlig normal zu meinen Zellen. Ich beobachtete sie sehr intensiv während den nächsten Wochen und fand keine Unstimmigkeiten. Diese Ratte war schon fast 2 Jahre alt, ziemlich alt für eine Ratte. Bevor dem Experiment zeigte sie schon Symptome von Arthritis, ein Effekt des Alters. Doch ein paar Wochen später waren diese Symptome fast gar nicht zu sehen, wie Magie verschwanden die Hindernissen der alten Ratte. Ich war so zufrieden mit mir selbst. Dies führte ich für Monate hinweg an so viele Ratten wie ich nur konnte. Immer die gleichen Resultate, mein Traum kam wirklich war. Im Labor gaben es keine komplexeren Lebewesen, also benutzte ich mein eigener Hund. Doch ich war sicher das ihm nichts geschehen würde, ich hatte schon so viele Tests ausgeübt. Und wie erwartet, geschah nichts schlimmes, es ging ihm so wie die Ratten, eigentlich besser! Sein Husten verschwand, und über ein paar Monate hinweg, wollte er immer mehr nach draußen, um in der Sonne rumzurennen. Endlich, nach all den Jahren, nach all die schlaflosen Nächte und unendliche Arbeit, war ich bereit. Ich wollte mein Werk veröffentlichen, um die Welt endgültig zu verbessern. 

    Ich wollte das erste menschliche Testsubjekt sein für meine Weberzellen. Ich dachte das meine Veröffentlichung viel mehr glaubhaft sein würde, wenn ich selbst teil des Experimentes wäre. Also injektierte ich die Zelle in mich selbst rein, eine Woche vor der Veröffentlichung. Ich wollte zeigen das mein Asthma, welches ich während mein ganzes Leben gegen gekämpft habe, verschwinden würde. Und das meine neuen Zellen, alle Krankheiten und Viren ablehnen würde. Ich war so nah am Ziel.

    Dann kam die Nacht vor der Veröffentlichung, ich war sehr nervös und konnte kaum die Augen zu kriegen. Aber endlich schlief ich ein. Und in dieser Nacht, veränderte sich mein Leben wie der Wurf einer Münze. Ich riss meine Augen auf, doch ich war nicht zu Hause, ich war in einem surrealen Traum. Ich war auf einer düsteren Straße, die Luft war schmutzig und der Himmel grau. Da hörte ich ein kleines Wimpern. Neben, mir saß ein Mann, ungefähr so alt wie ich, und bettelte um etwas. Ich konnte ihn nicht verstehen. Sein magerer Arm empor gestreckt, hörte ich ein leises: “Essen, trinken, bitte, etwas bitte”. Ich probierte es ihm zu erklären das ich nichts hatte, während ich mein Umfeld betrachtete. Etwas stimmte nicht, Gebäude waren ineinander gefallen, keiner außer der Mann war in Sicht, und irgendetwas grünes gab es überhaupt nicht. Ich drehte mich zum Mann und fragte: “Was ist hier passiert, wieso ist alles zerstört?!” Er lächelte kalt und guckte weg. Dann sagte er leise: “Stellt sich heraus das die Menschheit nicht besonders gut mit unendliches Leben auskommt”. Er kicherte, und sprach weiter in Satzteile. “Unendlich leben, wie schön! Nicht schön wenn die Lebensmittel langsam ausbleichen, Pflanzen, Essen, Sauerstoff. Gar nicht schön, nein.” Erneut kicherte er. “Dann stirbt jeder. Magische Zellen futtern sich selbst nicht, schade.” Dann drehte er sich rasant rum und guckte mir direkt in die Augen, direkt in meiner Seele. Mir wurde es plötzlich sehr kalt als er anfing zu schreien: “Das ist deine Schuld Thomas Weber- 8 Milliarden MENSCHEN THOMAS WEBER- DAS IST DEINE SCHULD”. 

    Und dann wachte ich auf, schweißgebadet. Und sofort wusste ich was zu tun war, ich raste zum Labor und ließ mein ganzes Werk, 20 Jahren Arbeit in Flammen verbrennen. Alles, weg, sofort. Und dann dachte an mein Hund, die Zellen, er hatte sie. Eine Träne lief meinem Gesicht runter als ich daran dachte, das ich sie auch besaß, und was ich tun musste. Ich hatte einen großen Fehler begangen, Gesundheit durch Unsterblichkeit zu verbessern, wie konnte ich nur so blöd sein. Die Menschheit war nicht dafür bereit, wie könnte ich es wagen mit Naturkräften zu spielen. 

    Und so geschah es, beinah hätte ich die Erde durch guten Willen zerstört. Ich begriff nicht das Menschen sterben müssen um ihr Leben Bedeutung zu geben, und wichtigerer, um das System aufrechtzuerhalten, denn Gesundheit ist und soll vorübergehend sein. Ich hoffe wer immer dies liest, kann verstehen warum ich tat was ich tat, und sich auch an mich erinnern.